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Future.workspace, Braunschweig

Bauherr TU Braunschweig
Architekt Gatermann + Schossig Architekten
Trennwandsysteme MTS

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Wie wirkt sich das Arbeitsumfeld auf die Produktivität und Gesundheit der Mitarbeiter aus? Welche technischen Entwicklungen tragen in besonderem Maße zur Energieeinsparung bei? Das sind die zentralen Fragen, denen Wissenschaftler am Institut für Gebäude- und Solartechnik (IGS) an der TU Braunschweig in den nächsten Jahren nachgehen. Ihre Experimentierlandschaft ist die eigens für dieses Forschungsprojekt im 9. Stock des Bürohochhauses BS 4 der TU errichtete „future.workspace“.


Zur Entwicklung und Erprobung künftiger Arbeitswelten wurden auf 400 qm innovative architektonische Gestaltungsideen mit Hilfe zukunftsträchtiger Technologien und Systeme umgesetzt. Ein solches System ist das Multifunktionale Trenn- und Schrankwandsystem MTS von Strähle, das die drei Zweierbüros und den Besprechungsraum vom ansonsten offenen Bereich abteilt. MTS besteht aus zwei Komponenten, einem Schrankelement in Kombination mit einem filigranen Trennwandsystem in Pfosten-Riegel-Bauweise mit sehr schlanken Aluminiumprofilen. Die Besonderheit dieser neuartigen Lösung besteht darin, dass sie Licht- und Klimatechnik als zusätzliche Funktionen neben Schalldämmung und -dämpfung in die raumbildenden Wände integriert. MTS unterstützt integrale Planungskonzepte, die darauf ausgerichtet sind, durch intelligente Verknüpfung von Gebäudestruktur und dezentraler Technik Energie und Ressourcen zu schonen. Im Rahmen des Forschungsprojekts spielt das Ausbausystem somit neben Fassade, Boden und Decke eine wichtige Rolle bei der Evaluierung energetischer Konzepte auf Grundlage dezentraler Versorgungstechnik. 

Alle Bauteile sind separat aktivierbar, um die Auswirkungen unterschiedlicher Kühl-, Heizungs- und Lüftungssysteme auf die Behaglichkeit der Nutzer und die Effizienz untersuchen zu können. Im Fokus des Projekts stehen außerdem Raumakustik und Beleuchtung, welche die Zufriedenheit und die Produktivität der Mitarbeiter ebenfalls stark beeinflussen.

Die etwa 30 wissenschaftlichen und studentischen Mitarbeiter und Studenten, die in der „future workspace“ arbeiten, sind in die Untersuchungen gleich zweifach einbezogen: als Forschende und als praktische Nutzer. Darüber hinaus steht die „future workspace“ Studierenden, Planern, Bauherren und Firmen offen, die neue Arbeitsplatzkonzepte selbst erleben und mit Fachleuten diskutieren wollen. 

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